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News - Infantellina Contemporary

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Francesco Visalli
Realtà Alternativa (Alternative Realität)


Stadt: Berlin
Ausstellungsort: Palazzo Italia
Adresse: Unter Den Linden 10
Zeitraum: 24. Juni / 9. Juli
Titel: Realtà Alternativa (Alternative Realität)
Künstler: Francesco Visalli
Kurator: P. Charlotte Stein Infantellina
Eröffnung: 24. Juni
Vernissage: 24. Juni ab 18:00 H
Kritischer Text: Paolo Levi
Katalog: Editoriale Giorgio Mondadori
Pr: Infantellina Contemporary

Die Etappe der internationalen Tournee des Künstlers Francis Visalli in Berlin und seiner Einzelausstellung „Realtà Alternativa“ (alternative Realität) wird vom 24. Juni bis 9.Juli im Palazzo Italia gezeigt. Eine Ausstellung in einem so prestigeträchtigen Raum wird in Anbetracht der Tatsache, dass die Ausstellung mit der Berliner Fashion Week zusammmenfällt, noch bedeutsamer: eine Veranstaltung in der Veranstaltung. Auf dem Laufsteg werden wir somit Mode und Bilder, Farben und Formen, Materien und Gedanken antreffen. Die Welt von Francis Visalli wird vorgeführt, ein Visionär der Realität, der keine Visionen verarbeitet, sondern kommunizierende Realitäten, die andere Dimensionen darstellen, , wie sie der Künstler gern nennt. An diesen unerforschten Orten (wo Durchdringungen von Linien und Formen, die oft in ungewöhnlichen Formen aufeinanderfolgen, stattfinden), treffen Fragmente der Wirklichkeit, der Erinnerungen und der Fantasie aufeinander. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft entwickeln sich in einem subtilen phänomenologischen Spiel der . Offen bleiben endlose Interpretationsarten, die mit der Einsicht und der Verzerrung der dargestellten Elemente spielen. Einige Aspekte erscheinen wie aus dem Kontext gerissen, andere werden wiederholt oder beispielhaft in andere Formen verwandelt und entstehen aus grafischen Linien, die sich in originelle Formen verzweigen ... (Aus dem kritischen Essay „Die Eurythmie des Chaos“ von Rosi Raneri).
Die gesamte Produktion des Künstlers wird in dieser, von P. Charlotte Stein Infantellina kuratierten Einzelausstellung zu sehen sein. Der wertvolle, von dem Verlag Editoriale Giorgio Mondadori herausgegebene Katalog, wird durch einen kritischen Text von Paul Levi ergänzt, der jedem Werk einen Moment wunderbarer Reflexion widmet.

BIOGRAFIE
FRANCESCO VISALLI wurde 1960 als Sohn eines Postangestellten und einer Lehrerin geboren. Er wuchs in einem der ärmsten und berüchtigtsten Viertel Roms auf, jenem „Borghetto Prenestino“, das durch Pierpaolo Pasolinis „Ragazzi di vita“ bekannt wurde.
Mit 14 Jahren verliert er seinen Vater, was sein Leben nachhaltig prägen sollte.
Francesco ist ein Einzelkind und sieht sich nun gezwungen, eine Arbeit zu suchen, um die Mutter zu unterhalten und sein Studium zu finanzieren. Einer seiner Lehrer an der Schule für Geometer, die er besuchte, vermittelte ihm einen Job in seinem Studio, was Visalli die Immatrikulation an der Architekturfakultät ermöglichte und ihn im Alter von 19 Jahren zu Hause ausziehen lässt. Francesco ist zielstrebig, aber auch noch sehr jung, die Arbeit, das Studium und die eigene Wohnung verlangen ihm Engagement und Entbehrungen ab, der Studienabschluss, der ihm ein besseres Leben bringen würde, ist noch weit weg und er fühlt sich ungehalten und zornig. Verschreckt und einsam hat er vor allem Angst, sucht aber lieber, um nicht in sich horchen zu müssen, den Rausch in Sex, Drogen und schlechtem Umgang und wird zum politischen Extremisten.
Dann, im Alter von 21 verliebt er sich in eine Frau und folgt ihr nach Los Angeles: Es sollte nur die erste von zahlreichen Veränderungen sein, die in seinem Leben aufeinanderfolgten. Die Frau, die er liebt ist reich und er lebt in Luxus, arbeitet weiterhin und beendet sein Studium. Bis er schließlich spürt, dass sie und ihr Reichtum ihn ersticken, er kehrt allem den Rücken und geht zurück nach Rom, wo er frei und endlich mit Universitätsabschluss von vorn beginnen kann, zu Hause ein Studio einrichtet und sich ganz seiner Arbeit zuwendet.
Mit 25 Jahren trifft er schließlich die Frau, seine große Liebe, die er heiratet und mit der er sich auf eine spirituelle Suche begibt, die ihn stark beeinflusst und ihm erlaubt, im katholischen Glauben den tieferen Sinn seines Lebens zu finden.
Der Mut, der Glauben und die große Kraft der ehelichen Verbindung, ermöglichen ihm, sein berufliches Leben auf den Erfolg auszurichten; es entsteht seine erste Projektgesellschaft, mit der er großartige Arbeiten in Italien und im Ausland realisiert, dann, noch immer allein, gründet er zwei weitere Unternehmen. Es sind die Jahre der großen Siege, der wirtschaftlichen Erfolge, der Wertschätzung und Ehrerbietung, die ihm von vielen entgegengebracht wird, stets in Begleitung seines tiefen Glaubens und der Liebe zu seiner Frau. Und es sind auch die Jahre von Wundern, die er sich nie erträumt hätte, wie die drei Kinder, die er mit seiner Frau haben sollte, obgleich ihm die Schulmedizin komplette Sterilität bescheinigt hatte.
Dann mit 43 Jahren endet alles, eine bittere Enttäuschung ergreift Francesco, der keinen Glauben mehr hat, alles zugrunde gehen sieht und seine Frau verlässt: Es sind die Jahre der Abkehr. Francesco setzt seine Arbeit fort, kann jedoch nicht frei sein, erfährt Enttäuschung, Versagen und Frustration, Krankheit und Einsamkeit, dann gibt er den Kampf auf und schließt alles, verbringt seine Zeit mit Nichtstun: Mittlerweile ist er 50 Jahre alt und hat zu viel gelebt, warum weitermachen, wenn alles vorbei ist? Es ist die schwärzeste Nacht.
Doch einmal mehr ändert sich alles in jener Nacht des 11. Oktober 2009.
Francesco nimmt einen Stift in die Hand und beginnt nie zuvor gesehene Dinge zu zeichnen, er zeichnet die ganze Nacht, den folgenden Tag und die nächste Nacht, und setzt dies tagelang so fort.
Wie von etwas Göttlichem geführt, huscht die Hand Francescos, losgelöst von ihm, schnell über das weiße Papier und offenbart fantastische Entwürfe. Die Farben explodieren unter seinen Händen und ungewöhnliche Formen erwachen zum Leben. Binnen weniger Wochen werden die Zeichnungen zu Malereien, die Maltechnik ist ihm unbekannt, aber er eignet sie sich beim Malen an und lässt einen Stil erkennen, der schon sehr deutliche Ausdrucksmittel und Grenzen hat und der fortan sein Stil ist. Jedes Bild ist eine neue Erfindung, und er informiert sich absichtlich nicht, studiert nicht, will nichts von anderen lernen, schaut auch nicht auf die großen Meister - denn er will nicht von denen beeinflusst werden, die ihm vorausgegangen sind. Visalli arbeitet wie ein ausbrechender Vulkan, zeichnet und malt unablässig, was ihm sein Gefühl diktiert, durchwandert die klassischen Kreativphasen, von der Zeichnung bis hin zur Auswahl und zum Auftragen der Farbe, ohne sich vom Intellekt bremsen zu lassen, ohne jegliche Vermittlung und beinahe in Trance. In seinen Bildern entsteht das Verhältnis zwischen den Formen und Farbkombinationen aus einem nie angestrebten und jeweils zufällig gefundenen Gleichgewicht. Als wählte er jede Leinwand nach ihren Farben aus, die, schon vorhanden, nur darauf warteten, von ihm enthüllt zu werden. Verharrt dann erstaunt vor dem fertigen Gemälde, das sich ihm plötzlich offenbart, wie ein neues, gerade entdecktes Fragment dieses unbekannten Landes, das diese neue seltsame Realität darstellt, die er gerade durchlebt. Visalli hat das Malen als Alternative zu seinem früheren Beruf weder erwogen noch gewählt, es ist vielmehr die Malerei, die, in sein Leben dringend, ihn erwählt hat.
Seine Formen und Gestalten werden von einer feinen weißen Linie bestimmt, die zwischen den Farben verläuft, die sich nie berühren. Eine Linie, die die Leinwand selbst hergibt, denn es ist die Leinwand, die das Bild entwirft; seine vermeintlich friedvollen Abbildungen bilden eine subtile Barriere zwischen dem Auge des Betrachters und der Seele des Künstlers, als wollte er, sich vor sich selbst versteckend, den Sog seiner Tragödien und Triumphe hinter diesen entfernten und etwas entrückten Formen entkräften; oder sich mutig neuen, unendlichen Horizonten zuwenden, wo es hinter einem Himmel einen weiteren Himmel gibt, Szenarien einer kosmischen Realität. Es entstehen gegensätzliche Resultate, wie es ein stilles Gebrüll aus vollem Halse sein könnte, eine eiskalte Hitze, eine wirbelnde Bewegungslosigkeit. Seine Gemälde offenbaren wie durch die falsche Seite eines Fernglases betrachtet und ohne sein Zutun sein vergangenes und sein zukünftiges Leben, ein Strudel aus gelebter Pein und Qual, stets etwas vom Herzen weg, in eine „alternative Wirklichkeit“ versetzt.
(Biographie von „Ich träume“)

Kritischer Text: JENSEITS DER MÄRCHEN
von Paolo Levi

Wenn man den kreativen Werdegang dieses ganz und gar originellen Malers verfolgt, erkennt man sofort den talentierten Meister, einen Initiierten also, einen Begründer außerhalb des von André Breton diktierten surrealistischen Kanons, nicht weit entfernt jedoch von jenen, die mit der von Sigmund Freud aufgezeigten Traumentrückung in Verbindung stehen.
Beim Blättern durch die vielfältige Sammlung der von Francesco Visalli bearbeiteten Themen, ist der erste Eindruck, dass der Künstler einer Art Zwang folgen muss, die Oberfläche der Leinwand vollständig mit seiner Zeichnung einzunehmen, von der er ein großer und sachkundiger Liebhaber ist und die er dann in einem echten Farbwirbel mit kaleidoskopischen Tönen versieht.
In der Tat ist die Lesung seines Weges nicht vereinfachend auf diese oder jene Art von Werdegang zurückzuführen. Vielmehr handelt es sich um eine subtile Suche, eine schöne Mischung völlig neuartiger Ausdrucksabsichten.
Jedes seiner Bilder besteht aus einer Reihe emotionaler Kontrapunkte, aus visuellen Deklarationen und Verweisen, die in die komplexe Architektur des Gemäldes übertragen, zur Metapher der Raster verborgenster Gedanken werden. Daher ist die Komplexität des Werkes unvermeidlich. Der Maler bewegt sich mit bemerkenswerter Natürlichkeit zwischen verschiedenen Flächen und Ebenen, streng abgesonderten Universen, bis hin zu einem vorher zwischen ihnen unvereinbaren Moment, und sorgt auf der Leinwand für eine Begegnung und einen Dialog.
Die endgültige Komposition scheint immer vage, auf der Kippe zwischen Erfolg und Verzicht, aber Visalli gelingt es jedes Mal, die Kontrolle seiner Inspiration wiederzuerlangen und sie unter Beachtung der Regeln des formalen Gleichgewichts wirkungsvoll zu übertragen. Um dieser Magie, die ein Kunstwerk ausmacht, Ausdruck zu verleihen, entwickelt er zeichnerische Erzählungen, die Schritt für Schritt die unendlichen Möglichkeiten einer schöpferischen Vorstellungswelt offenbaren und das eigene Handlungsgerüst nach geregelten Sequenzen gestalten.
Seine fantasievollen und unwirklichen, traumhaften Konstruktionen könnten somit die kritische Bewertung verwirren, die ihn als Surrealisten definieren will. Nichts läge ferner. Visalli ist kein Kind noch eine Abwandlung von Breton, er präsentiert uns keine absurde und irreale Vorstellung; im Gegenteil, es ist eine gut strukturierte und gegliederte Wirklichkeit, wenngleich es eine aus dem Geist eines Visionärs geschaffene Wirklichkeit ist.
Der Maler steht vor Welten, die aus traumhaften Übertragungen abgeleitet sind, ganz gleich, ob als Ergebnis vom Träumen mit offenen oder geschlossenen Augen, wo er Wahrnehmungen verschiedener Leben und Kosmen erspürt, die sich im Moment ihrer Transformation in Malerei bereits verändert haben. Es ist keine Science-Fiction, es ist Konstruktion und eine Neuauslegung von in seinem Unterbewusstsein vorhandener Momente, Welten, die er streifen und dank des kommunikativen Verständnisses mit dem Betrachter teilen kann.
Seine Werke haben eine starke szenische Komponente, und wem sich diese Nachrichten darstellen, muss noch entziffern, welches Skript wohl zwischen den Kulissen aufgeführt wird.
Tatsächlich spielt Visalli mit Symbolen und Anspielungen, lebt seine Launen in den Titeln aus, treibt sein vergnügtes Verwechslungsspiel mit den Interpretationskoordinaten von dem, was, mit unschuldigen Augen betrachtet, das Handlungsgeflecht eines Märchens, oder aber, nach einer reiferen und ernüchterten Auslegung, das einer als Wahrheit getarnten Geschichte ist.
Die verschiedenen Kompositionsebenen spiegeln sich somit in den unterschiedlichen Stufen einer möglichen Deutung wider und verstärken die ohnehin vielfältigen Suggestionen, die in den Arbeiten gegenwärtig sind.
Die zarte Linie, die das Wahre vom Falschen trennt, verliert hier an Bedeutung, umgewandelt in einen wunderbaren Widerhall von Sinfonien, die sich auf der Leinwand verfolgen und bereit sind, die Noten einer geschickt aufeinander abgestimmten Partitur aufzunehmen.
Für die Gestaltung seiner Welt verwendet der Maler Ölfarben, die er nach tonalem und atonalem Spiel und ohne Abstufungen aufträgt. In seinen Bildern gibt es keine Schatten: Die Kontraste sind, wenn vorhanden, leichte Unterbrechungen in der vom Gesamtaufbau gebildeten Ansicht; die Farben werden stets voneinander durch feine, weiße Linien getrennt, als wolle Visalli die einzelnen Elemente voneinander trennen, um in seinen farbenfrohen Darstellungen eine Ordnung herzustellen.
Der Künstler gibt die vielfältigen Ausdehnungen seines Empfindens mit Natürlichkeit wieder und ermöglicht das, was die Vorstellungswelt in den Bereich des Unmöglichen verbannt, er stößt dabei jede Regel um, zuweilen mit Ironie, zuweilen mit einer finsteren und unheimlichen Dramatik.
Aber wie entsteht die Form in der Poesie von Visalli?
Eine Sache lässt sich mit Bestimmtheit sagen: Seine Gestalt ist nie vorgefasst noch je ein stilistisches a priori. Es ist eine Form, die in der poetischen und intellektuellen Ausdehnung der Inspiration entsteht und sich dank der durch geheimnisvolle Ideale gebildeten Impulse vom Inneren entfernt und verbreitet.
In der Auseinandersetzung mit diesem Meister der Linien und Farben bemerkt man leicht, dass zusammen mit den Märchenmotiven, die in der mitreißenden, mit der Beziehung aus Traum und Wirklichkeit verbundenen Poetik zu entdecken sind, gern auch Anregungen der großen visionären Kunst Nordeuropas auftauchen.
So erkennt man, dass auch der beunruhigende Grenzbereich zwischen dem Fehlen und dem Vorhandensein, der zweifellos die Grundlage seiner kreativen Mittel bildet, als eine Schilderung über das Dasein betrachtet werden kann, die beständig auf den Menschen verweist, und wo der Begriff von Gut und Böse in die Negierung oder Bejahung universeller Werte übergeht, jenseits menschlicher oder irdischer Grenzen. Jedes seiner Bilder, das stets beendet und abgeschlossen erscheint, vermittelt aufregende Botschaften, die den außergewöhnlichen figuralen Einfällen des Künstlers bedeutende ethische Hinweise verleihen. Sein bildschöpferisches Empfinden wirkt folglich innerhalb gründlicher Synthesen, geweckt durch eine erhabene Gesinnung, deren Bedeutung längst abhandengekommen zu sein schien. Die Vision beherrscht das Bild und weist jedem Teil seine unverzichtbare Rolle im Ganzen zu.



EN
Francesco Visalli
Alternative Reality


City: Berlin
Space: Palazzo Italia
Address: Unter Den Linden 10
Period: 24th June to 9th July
Title: Alternative Reality
Artist: Francesco Visalli
Curator: P. Charlotte Stein Infantellina
Opening: 24th June
Preview: 24th June at 6 p.m.
Closing day: 9th July
Critical text: Paolo Levi
Catalogue: Editoriale Giorgio Mondadori
PR: Infantellina Contemporary

The Berlin leg of artist Francesco Visalli's international tour and his personal “alternative reality” will be hosted in Palazzo Italia from 24th June to 9th July. Occupying such a prestigious space is even more important considering the fact that the show will take place during the Berlin Fashion Week: it will be an event within an event. So, like the clothing on the catwalks of Berlin, the show will feature a succession of paintings, colours, shapes, materials and thoughts. Passing in review, the universe of Francesco Visalli, a visionary of the real that does not create visions but communicates realities that represent other “alternative” dimensions, as the artist himself likes to define them. In these unexplored places (where interpenetrations of lines and shapes often result in unprecedented geometries), fragments of reality meet reminiscences and imagination. Present, past and future evolve within a subtle phenomenological play of “events”. Inexhaustible forms of interpretation are left open by playing with the intuition and distortion of the entities represented. Some aspects appear decontextualised, others are repeated or exemplified in other forms and by graphic lines that branch out through original geometries... (taken from the critical text “Le Euritmie del Caos” (The Eurhythmies of Chaos) by Rosi Raneri).
The artist's entire portfolio will be on display in this one-man show, organised by P. Charlotte Stein Infantellina. The prestigious catalogue published by Editoriale Giorgio Mondadori will be enriched with critical text by Paolo Levi, who wished to give his valuable opinion of each work.

Biography
Francesco Visalli was born in 1960, the son of a postal worker and a teacher. He grew up in one of the poorest and most notorious areas of Rome, the “Borghetto Prenestino”, made infamous by Pier Paolo Pasolini’s “Ragazzi di Vita”.
His father died when he was 14 years old, an event which deeply affected his life.
Francesco, an only child, was forced to look for a job to support his mother and pay for his studies. One of the teachers at the technical school he attended found him a place in his firm, which enabled him to enrol in a faculty of architecture and go to live by himself at the age of 19. Francesco was determined, but he was also very young, and work, study and a house demanded commitment and sacrifices. His degree, which would provide him with a better life, was still in the distant future and he felt angry. He was troubled, very alone and afraid; but preferring not to dwell on his own feelings, he sought distraction in sex, drugs and bad company, and become a political extremist.
Then, when he was 21, he fell in love with a woman and followed her to Los Angeles: this was just the first of many transformations that would occur in his life. The woman he loved was rich and he lived surrounded by comfort. He continued to work, completing his studies, until he began to feel suffocated by the woman and her wealth. So he left everything and returned to Rome, where he could start afresh. Free and finally qualified, he set up a studio in his house, dedicating himself totally to his work.
At 25 years of age, he finally met the woman that was to be his great love. They married and he began a spiritual journey with her that changed him profoundly, helping him to find the deep meaning of his life in the Catholic faith.
The courage, faith and great strength of his marriage helped him to open up his professional life to success; he started his first design company, which produced important work in Italy and abroad, and then, still by himself, created two more companies. These were years of great victories, of economic fortune, of esteem and praise from many people, that were always accompanied by his deep faith and love for his wife. They were also years of miracles that he would never have dreamed of, such as the three children he had with his wife, even though medical opinion had declared him completely sterile.
Then, at 43 years of age, everything ended; Francesco fell into bitter delusion, lost his faith, saw everything fall apart and left his wife: these were his years of exile. He continued to work, but knew that he was not free, experiencing disappointment, failure, frustration, sickness and solitude. He finally threw in the towel and closed everything down, spending his time doing nothing: he was now 50 years old and had lived more than enough; what was the point of continuing, if everything was finished? This was his darkest hour.
On the night of 11 October, 2009, however, everything changed once more.
Francesco picked up a pen and began to draw things he had never seen before. He spent the entire night drawing, continuing the next day, the following night and so on, for days on end.
Francesco’s hand, as if guided by something divine, was rapidly moving around the white sheet of paper of its own joyful accord, producing fantastic drawings. Colours burst out and unusual shapes came to life from his hands. After a few weeks, the drawings became paintings. Although he had no knowledge of painting technique, he acquired it by working, finding within himself a style that already had its own very precise expressions and definition, which was his style. Each painting is a new discovery, and he deliberately keeps no records, does not study, has no desire to learn from others and does not look at the great masters, in order not to be conditioned by those that have preceded him. Visalli works like an erupting volcano, continuously drawing and painting whatever his instincts tell him. He passes through the classic creative phases, first producing the drawing and then choosing and applying the colours, without letting himself be encumbered by thought and without any mediation, almost as if in a trance. The relationship between the shapes and colour combinations in his paintings is the product of a harmony that is never deliberately sought, but discovered by chance each time. It is as if he unwraps each canvas to discover the colours that are already there, simply waiting to be revealed by him. He is amazed by the finished pictures that suddenly appear in front of him, like newly discovered portions of an unknown land, which is this strange new reality that he is living. Visalli did not consider and decide on painting as an alternative to his former profession; painting erupted into his life and chose him.
His shapes and geometry are defined by a subtle white line that runs between the colours, which never touch each other. The line is left by the canvas, because it is the canvas that designs the painting; his falsely seraphic figures form a subtle aperture between the eye of the observer and the soul of their creator, who, as if hiding from himself, “wants” to calm the vortex of his dramas and victories behind those distant and rather absent forms; or else hurl himself courageously towards new and infinite horizons, where beyond one heaven lies another, in scenes of a cosmic reality. He obtains incongruous results, rather like quietly shouting at the top of one’s voice, a freezing heat or a whirling stillness. His paintings bring to light his past and future life, without his involvement, like a flurry of pangs and torments viewed through the wrong end of a pair of binoculars, always moving a bit further beyond the heart, in an “Alternative Reality”.
(Biography edited by “Ich Traume”)



Critic Text by Paolo Levi: BEYOND THE FAIRY TALE
Following the creative itinerary of this very original painter, it is immediately clear that he is a talented artist, an initiate, a leading figure outside the Surrealist norms dictated by André Breton but not far removed from those connected to the suppression of dreams revealed by Sigmund Freud.Scrolling through the diverse collection of subjects treated by Francis Visalli, the first impression is that the artist suffers from a sort of compulsion to occupy the entire surface of the canvas with drawing of which he is a great and professional lover, dyeing it with a kaleidoscope of colours in an authentic swirl of shades.In reality, understanding his itinerary cannot be attributed simplistically to this or that kind of path. It is rather a refined search, a pleasant blend of entirely new expressive intents.Each of his paintings is made up of a series of emotional counterpoints, visual statements and references which transform themselves inside the complex architecture of the painting and become a metaphor for the innermost corners of thoughts. For this reason, the complexity of the work is inevitable. The painter moves with remarkable ease between different levels and rigidly separate universes, and what was irreconcilable just seconds earlier comes together on the canvas.The quality of the final composition seems to be forever suspended, poised between success and surrender, but Visalli is always able to regain control over his inspiration and translate it effectively, respecting the rules of formal balance. To give voice to this magic that is becoming a work of art, he develops narratives of signs that, step by step, reveal the endless possibilities of a fertile imagination, organising its narration in ordered sequences.His fanciful and dream-like constructions may, therefore, confuse critical judgment into defining him as a surrealist. Nothing could be further from the truth. Visalli is not an anomalous son of Breton, he does not offer us absurd and surreal imagery; on the contrary, his is a well-structured and organised reality, even if it is a reality constructed by the mind of a visionary.The painter stands in front of worlds deriving from the transcriptions of dreams – it matters little whether the result of daydreaming or dreaming – where he captures the sensations of life and cosmoses that, at the very moment of transforming them into paintings, have already become something different. His is not science fiction, it is construction and reinterpretation of moments existing in his unconscious, worlds that he manages to touch and share, thanks to his communicative sensitivity, with the observer.His works have a strong scenographic component and the person who fathoms these messages is left to decipher which script will be played out behind the scenes.In fact, Visalli plays with symbols and references, has fun with titles, likes to confuse the interpretative coordinates of what could be the plot of a fable, if seen by innocent eyes, or rather a story disguised as truth, with a more mature and disillusioned interpretation.The different levels of composition are therefore reflected in different levels of possible interpretation, amplifying the already multiple suggestions present in the works.The thin line that separates the true from the false loses meaning here, turned into a beautiful echo of symphonies, chasing each other on the canvas and ready to receive the notes of a cleverly orchestrated score.To give his life to these worlds, the painter uses oils, which he applies according to tonal and atonal game and without nuance. In his paintings there are no shadows: light and dark, if any, are slight flickers in the vision of the system he composes; colours are always separated by thin white lines, as if Visalli wanted to separate the elements to establish order in his colourful representations.The artist narrates the colourful extensions of his feelings in a natural way, making possible what the imagination relegates to the realm of the impossible, subverting all the rules, sometimes with irony, sometimes with dark and disturbing drama.But what is the genesis of the form in Visalli’s poetry?One thing we can say with certainty: his form is never preconceived, it is never an a priori style. It is a form that rises in the poetic and intellectual leavening of inspiration, that moves and stretches from inside, thanks to forces of arcane idealism.In conversation with this master of line and colour, it is easy to see that along with the fairy-tale motifs, found through a poignant poetic related to the dichotomy between dream and reality, there willingly also emerge pressures of the great visionary art of northern Europe.In this way we realise that the uneasy boundary between absence and presence, which is undoubtedly the basis of his creative ways, can be approached as a narrative about existence, which continually refers to man, and where the notion of good and evil merges with the denial or affirmation of universal values, beyond human and terrestrial boundaries. Each of his paintings, which always seems closed and concluded, send exalting messages, giving significant ethical warnings to the artist’s extraordinary figural inventions. His imaginative sensitivity is thus found to act within deep syntheses, awakened by a lofty feeling of which the meaning seemed to have been lost. The vision governs the painting and gives meaning to every part as an indispensable moment of its unity.

IT
Francesco Visalli
Realtà Alternativa


Città: Berlino
Spazio: Palazzo Italia
Indirizzo: Unter Den Linden 10
Periodo: 24 giugno / 9 luglio
Titolo: Realtà Alternativa
Artista: Francesco Visalli
Curatore: P. Charlotte Stein Infantellina
Opening: 24 giugno
Vernissage: 24 giugno dalle ore 18:00
Testo Critico: Paolo Levi
Catalogo: Editoriale Giorgio Mondatori
Pr: Infantellina Contemporary

La tappa di Berlino del tour internazionale dell’artista Francesco Visalli e della sua personale “realtà alternativa” verrà ospitata all’interno di Palazzo Italia dal 24 giugno al 9 luglio. Occupare uno spazio così prestigioso sarà ancor più importante in considerazione del fatto che la mostra coinciderà con la settimana della moda berlinese: un evento nell’evento. Sfileranno dunque abiti e quadri, colori e forme, materia e pensiero. Sfilerà dunque l’universo di Francesco Visalli, un visionario del reale che non elabora visioni ma realtà comunicanti, in rappresentanza di altre dimensioni, “alternative”, come ama definirle l'artista stesso. In questi inesplorati luoghi, dove avvengono compenetrazioni di linee e forme che si succedono spesso in inedite geometrie, si incontrano frammenti di reale, di reminiscenze e di immaginazione. Presente, passato e futuro si evolvono all'interno di un sottile gioco fenomenologico di “accadimenti”. Si lasciano aperte inesauribili forme di lettura, giocando con l'intuizione e la distorsione delle entità rappresentate. Alcuni aspetti vengono come decontestualizzati, altri ripetuti o esemplificati sotto altre forme e da linee grafiche che si diramano attraverso originali geometrie.
L’intera produzione dell’artista sarà esposta in questa personale godendo della cura di P. Charlotte Stein Infantellina. Il prestigioso catalogo edito da Editoriale Giorgio Mondadori sarà arricchito dal testo critico di Paolo Levi che ha voluto regalare ad ogni opera un momento di meravigliosa riflessione.

Biografia:
Francesco Visalli nasce nel 1960, figlio di un impiegato delle poste e una maestra. Cresce in uno dei quartieri più poveri e malfamati di Roma, quel “Borghetto Prenestino reso noto dai ragazzi di vita di Pierpaolo Pasolini.
A 14 anni perde il padre e questo evento segnerà profondamente la sua vita.
Francesco è figlio unico ed è costretto a cercarsi un lavoro per sostenere la madre e pagarsi gli studi. Uno dei professori della scuola per geometri che frequenta gli trova un impiego presso il suo studio, permettendogli così di iscriversi alla facoltà di architettura e, all’età di 19 anni, di andare a vivere da solo. Francesco è determinato, ma è anche molto giovane, il lavoro, lo studio e la casa esigono impegno e sacrifici, la laurea, che gli porterà una vita migliore, è lontana e lui si sente rabbioso. Spaventato e così solo, ha paura, ma preferisce non ascoltarsi e cerca il rumore del sesso, della droga e delle cattive amicizie, diventa un estremista politico.
Poi, a 21 anni, s’innamora di una donna e la segue a Los Angeles: è solo la prima delle tante trasformazioni che si succederanno nella sua vita. La donna che ama è ricca e lui vive tra gli agi, continua a lavorare e completa gli studi fino a che non sente che lei e la sua ricchezza lo soffocano e allora molla tutto e torna a Roma, dove libero e finalmente laureato, può ricominciare allestendo uno studio in casa e dedicandosi totalmente al suo lavoro.
A 25 anni, incontra finalmente la donna che sarà il suo grande amore, la sposa e con lei da inizio ad una ricerca spirituale che lo segna profondamente e gli permette di trovare nella fede cattolica il senso profondo della sua vita.
Il coraggio, la fede e la grande forza dell’unione matrimoniale, gli permettono di spalancare la sua vita professionale al successo; nasce la sua prima società di progettazione, con la quale realizza grandi opere in Italia ed all’estero, poi, ancora da solo, fonda altre due società. Sono gli anni delle grandi vittorie, delle fortune economiche, della stima e degli omaggi ricevuti da tanti, sempre accompagnato da una fede profonda e dall’amore per la sua donna. E sono anche gli anni di miracoli che mai avrebbe sognato, come i tre figli avuti con la moglie, anche se che la medicina ufficiale lo considera completamente sterile.
Poi a 43 anni tutto finisce, una cocente delusione perde Francesco che non ha più fede, vede tutto rompersi e lascia la moglie: sono gli anni dell’esilio. Francesco continua il suo lavoro ma sa di non essere libero, sperimenta delusioni, fallimenti e frustrazioni, malattie e solitudine, poi abbandona la partita e chiude tutto, trascorrendo il suo tempo facendo niente: ormai ha 50 anni e ha vissuto troppo, perché continuare se tutto è finito? Ecco la notte più buia.
Ma in quella notte dell’11 ottobre 2009 tutto cambia di nuovo.
Francesco prende in mano una penna e inizia a disegnare cose mai viste prima, disegna tutta la notte, il giorno dopo e la notte successiva e continua così per giorni e giorni.
Come guidata da qualcosa di divino, la mano di Francesco, felicemente libera da lui, corre veloce sulla carta bianca e scopre disegni fantastici. Sotto le sue mani esplodono i colori e insolite geometrie prendono vita. Dopo poche settimane i disegni diventano dipinti, la tecnica pittorica gli è sconosciuta ma lui la impara dipingendo, scoprendosi dentro uno stile che ha già espressioni e confini molto precisi e che è il suo stile. Ogni quadro è una nuova scoperta, e lui, volutamente, non si documenta, non studia, non vuole apprendere da altri, non guarda ai grandi maestri, perché non vuole essere condizionato da chi lo ha preceduto. Visalli lavora come un vulcano in eruzione, disegna e dipinge incessantemente quello che l’istinto gli detta, passa attraverso le classiche fasi creative, dal disegno e poi alla scelta e applicazione del colore, senza lasciarsi intralciare dall’intelletto, senza nessuna mediazione, quasi in trance. Nei suoi quadri il rapporto tra le forme e le combinazioni cromatiche, è figlio di un equilibrio mai cercato e ogni volta trovato fortuitamente. Come se scartasse ogni tela per scoprire i colori che, già presenti, aspettano solo di essere rivelati da lui. Rimane sbalordito davanti al quadro finito che improvvisamente gli si mostra, come fosse un nuovo frammento, appena scoperto, di quella terra sconosciuta che è questa nuova strana realtà che sta vivendo. Visalli non ha ponderato e scelto di dipingere come alternativa alla passata professione, è la pittura, che irrompendo nella sua vita, ha scelto lui. Le sue forme e geometrie sono definite da una sottile linea bianca che corre tra i colori i quali non si toccano mai, linea che è lasciata dalla tela, perché è la tela che disegna il dipinto; le sue figure fintamente serafiche sono un sottile diaframma tra l’occhio dello spettatore e l’animo del creatore che, come a nascondersi da se, vuole smorzare il vortice dei suoi drammi e delle sue vittorie dietro quelle forme lontane e un po’ assenti; oppure il lanciarsi con coraggio verso nuovi orizzonti infiniti, dove dietro un cielo c’è un altro cielo, scenari di una cosmica realtà. Ottiene opposti risultati, come potrebbero essere una calma urlata a squarciagola, una gelida arsura, una vorticosa immobilità. I suoi quadri, senza la sua partecipazione, rendono manifesta la sua vita passata e futura, un turbinio di spasimi e tormenti vissuti come dalla parte sbagliata di un binocolo, sempre spostati un po’ più in la dal cuore, in una Realtà Alternativà.
(Biografia a cura di Ich Traume)

Testi critici:


Paolo Levi : OLTRE LA FIABA


Seguendo il percorso creativo di questo pittore del tutto originale, subito ci si avvede che è maestro di talento, un iniziato quindi, un caposcuola fuori dai canoni Surrealisti dettati da André Breton, non lontano però da quelli collegabili alla rimozione onirica rivelata da Sigmund Freud.
Scorrendo l’eterogenea raccolta di soggetti trattati da Francesco Visalli, la prima impressione che si ha è che l’artista subisca una sorta di costrizione a occupare completamente la superficie della tela con il disegno, di cui è un grande e competente amatore, tingendolo poi di cromatismi caleidoscopici, in un autentico turbinio di tonalità.
In realtà, la lettura del suo itinerario non è riconducibile semplicisticamente a questo o a quel tipo di percorso. Si tratta piuttosto di una ricerca raffinata, gradevole connubio di intenti espressivi del tutto inediti.
Ogni suo quadro è composto intanto da una serie di contrappunti emotivi, da dichiarazioni visive e di rimandi che, traducendosi nell’architettura complessa del dipinto, divengono metafora delle griglie più recondite del pensiero. Per questo la complessità dell’opera è inevitabile. Il pittore si muove con straordinaria naturalezza tra piani e livelli diversi, universi rigidamente separati, e fino a un momento prima inconciliabili tra loro, facendoli incontrare e dialogare sulla tela.
La qualità compositiva finale sembra essere sempre sospesa, in bilico tra riuscita e rinuncia, ma Visalli riesce a recuperare ogni volta il controllo della sua ispirazione e a tradurla con efficacia, rispettando le regole dell’equilibrio formale. Per dare voce a questa magia che si fa opera d’arte, egli elabora narrazioni segniche che svelano, tappa dopo tappa, le infinite possibilità di un immaginario fertile, organizzando secondo sequenze ordinate la propria affabulazione.
Le sue costruzioni fantasiose e oniriche potrebbero,quindi, confondere il giudizio critico nel definirlo un surrealista. Niente di più errato. Visalli non è un figlio neppure anomalo di Breton, non ci propone un immaginario assurdo e irreale; al contrario, la sua è una realtà ben strutturata e articolata, anche se è la realtà costruita dalla mente di un visionario.
Il pittore si pone di fronte a mondi derivati da trascrizioni oniriche, poco importa se frutto di sogni a occhi aperti o chiusi, dove capta sensazioni di vite e di cosmi che, nel momento della loro trasformazione in pittura, sono già altro. La sua non è fantascienza, è costruzione e rivisitazione di attimi esistenti nel suo inconscio, mondi che riesce a sfiorare e a condividere, grazie alla sensibilità comunicativa, con l’osservatore.
Le sue opere hanno una forte componente scenografica e a chi scandaglia questi messaggi resta da decifrare quale copione sarà recitato tra le quinte.
Visalli infatti gioca con simboli e rimandi, fa capricci con i titoli, si diverte a confondere le coordinate interpretative di quello che può essere l’intreccio di una fiaba, se guardato da occhi innocenti, o invece di una storia camuffata di verità, con un’interpretazione più adulta e disillusa.
I diversi livelli della composizione si riflettono così in diversi gradi di possibile interpretazione, amplificando le già molteplici suggestioni presenti nelle opere.
La sottile linea che separa il vero dal falso perde qui di significato, trasformata in una meravigliosa eco di sinfonie, che si rincorrono sulla tela pronta ad accogliere le note di uno spartito abilmente orchestrato.
Per dare vita a questi suoi mondi il pittore utilizza i colori a olio, che stende secondo giochi tonali e atonali e senza sfumature. Nei suoi quadri non ci sono ombre: i chiaroscuri, se presenti, sono leggerissime intermittenze nella visione composta dell’impianto; i colori sono sempre divisi da sottili linee bianche, come se Visalli volesse separare gli elementi per stabilire un ordine nelle sue variopinte rappresentazioni.
Con naturalezza l’artista racconta le variegate estensioni del suo sentire, rendendo possibile ciò che l’immaginazione relega alla sfera dell’ impossibile, sovvertendo ogni regola, talvolta con ironia, altre volte con cupa e inquietante drammaticità.
Ma quale è la genesi della forma nella poetica di Visalli ?
Una cosa si può dire con certezza: la sua forma non è mai precostituita, non è mai un a priori stilistico. È una forma che sorge nel lievitare poetico e intellettuale dell’ispirazione, che si muove e dilata dall’interno, grazie a spinte costituite da idealità arcane.
Conversando con questo maestro del segno e del colore, è facile accorgersi che insieme ai motivi fiabeschi, ritrovati attraverso una struggente poetica connessa al rapporto fra sogno e realtà, affiorano volentieri anche sollecitazioni della grande arte visionaria del nord Europa.
Così ci si accorge che anche l’inquietante zona di confine tra assenza e presenza, che indubbiamente sta alla base dei suoi modi creativi, può essere affrontata come una narrazione sull’esistenza, che rimanda continuamente all’uomo, e dove la nozione del bene e del male si confonde con la negazione o l’affermazione di valori universali, al di là dei confini umani e terrestri. Ogni suo quadro, che appare sempre chiuso e concluso, trasmette messaggi esaltanti, restituendo alle straordinarie invenzioni figurali dell’artista significativi avvertimenti etici. La sua sensibilità immaginifica si ritrova quindi ad agire entro sintesi approfondite, risvegliata da un elevato sentire, di cui ormai sembrava andato smarrito il significato. La visione governa il quadro e ne significa ogni parte come indispensabile momento della sua unità.
Paolo Levi

P.Charlotte Stein Infantellina : “Realtà alternativa”

La prima volta che mi sono posta davanti ad un'opera di Francesco Visalli, davvero tanti sono stati, ad un primo sguardo, i riferimenti e le interpretazioni possibili.
Ogni sua opera pretende un'attenzione iniziale che porta lo spettatore ad esplorare, in viaggi personali, l’intero insieme delle rappresentazioni.
Spontaneo pensare a Visalli, non solo come al fantasioso artefice di opere profonde e composte, ma anche come ad una guida che conduce ed induce l’osservatore ad immergersi nell'approfondimento di momenti di vita reale.
In ognuna delle sue opere troviamo un filo conduttore che, come quello di Arianna, scava con artistica fermezza nell'intimità di attimi emozionali, attimi che vengono scomposti e proiettati su piani cartesiani che a loro volta prendono vita e continuano a svilupparsi approfondendo i concetti ed i temi dell'artista.
L'occhio rimane affascinato, catturato dalla complessità rappresentata. Diventa quindi spontaneo immergersi nelle visioni che, durante il viaggio, si susseguono.
Il primo impatto complessivo è un assemblaggio armonico e vibrante. Man mano che ci si lascia trasportare si scoprono gli equilibri e si individuano i personaggi, che a loro volta, dapprima delineano la propria posizione rispetto all'ambiente e rispetto “agli altri”, per poi affermare, talvolta con durezza, talvolta con pacatezza, la propria visione rispetto a quanto succede nella tela svelandone così la propria intimità.
Francesco Visalli riesce in tal modo ad instillare la vita ai propri personaggi che non rimangono comparse statiche, bensì si appropriano dell'attenzione ottenuta evolvendosi nelle emozioni del creatore e lui stesso si traspone in essi delineando ed evocando il pathos, portandolo sempre più lontano, sempre più in profondità.
Come nel “Piccolo Principe” di de Saint-Exupéry, Francesco Visalli esprime la propria natura, non solo di artista ma anche di uomo e di essere umano, lasciando a tutti la libertà di rimanere in superficie guardando le opere senza esserne sopraffatti dalle graffianti e spietate verità. Ogni elemento è delineato e deciso.
Visalli non si accontenta di proporre oniriche rappresentazioni che portano ad un sia pur contorto buon fine. La sua sete di comunicare e l'incredibile sensibilità gli permettono di conversare con il pubblico, non come un distaccato magister bensì come un amico. Mettendo a parte del proprio vissuto, del proprio credo, parlando dei sogni e delle delusioni, dei traguardi raggiunti e delle sconfitte.
Queste sue peculiarità ne fanno un artista sui-generis che arriva al cuore stimolando la mente ed accarezzando l'occhio, appagando sia i disillusi filosofi sia coloro che ancora non hanno assaporato appieno le sferzate e le gioie della vita.
Un piacere presentarlo al pubblico internazionale e berlinese all’interno della splendida cornice di Palazzo Italia. In un periodo così stimolante per la città di Berlino che si vedrà percorrere dalle mille frenesie e passerelle contemporanee della settimana della moda. L’arte si abbraccerà dunque ancora una volta alla moda regalandosi e derubandosi reciprocamente. E a me prima che si vada in scena non rimane che ringraziare tutti coloro che hanno partecipato a questo progetto. L’artista su tutti. Senza dimenticare il meraviglioso testo critico di Paolo Levi così piacevolmente contenuto nel prestigioso catalogo edito da Editoriale Giorgio Mondadori.
P.Charlotte Stein Infantellina






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